Depersonalisation, Verhängung und Cannabis: Entschlüsselung der Verbindung

27/10/2023
Man standing in front of a mirror

Verständnis für Depersonalisation und Verhängung

Depersonalisation und Derealisierung, oft als DPDR abgekürzt, sind klinische Zustände, die durch eine lösliche Wahrnehmung der Umgebung und sich selbst gekennzeichnet sind. Patienten beschreiben häufig, dass sie einen surrealen Schwindel erleben und fühlen, als ob sie sich in einem traumhaften Zustand befinden.

Diese Symptome können sich entweder episodisch oder anhaltend manifestieren. In schweren Fällen können sich die Patienten aufgrund der tiefen Loslösung, die sie von ihrer Umgebung und ihrem eigenen Selbst erfahren, nicht in der Lage sein, Emotionen zu empfinden.

Cannabis und DPDR: Die Verbindung

Während DPDR bei Personen auftreten kann, die noch nie Cannabis oder andere Drogen Verwendung haben, ist eine wiederkehrende Erzählung, dass sich diese surreale Symptomatik zuerst während des Cannabiskonsums manifestierte und seitdem anhält. Einige Patienten beschreiben es als ein anhaltendes Gefühl, "hoch" zu sein, lange nachdem die tatsächliche Vergiftung nachgelassen hat.

Ist Cannabis der Schuldige?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Cannabis, ähnlich wie Psychosen, nicht der Hauptauslöser ist. Cannabis kann nicht etwas in der Psyche auslösen, das nicht schon latent vorhanden war und schließlich aufgetaucht wäre. So wie eine latente Psychose durch Cannabis aktiviert werden kann, kann eine latente DPDR durch den Cannabiskonsum ausgelöst werden, insbesondere wenn der THC-Gehalt hoch ist und die Stimmung des Benutzers negativ ist.

Etwa 2 % der Bevölkerung tragen eine latente DPDR, die sich plötzlich aufgrund verschiedener emotionaler Einflüsse wie anhaltender Stress, traumatischer Erfahrungen oder sogar Cannabiskonsum manifestieren kann.

DPDR: Der Schutzmechanismus eines Gehirns?

Das aktuelle wissenschaftliche Verständnis legt nahe, dass akutes DPDR ein Schutzmechanismus des Gehirns sein könnte, der es vor emotionaler Überwältigung schützt. Die Herausforderung stellt sich, wenn dieser Mechanismus überreagiert, was zu einer längeren Trennung zwischen der Außenwelt und emotionalen Erfahrungen führt.

Ob der auslösende Reiz eine traumatische Alltagssituation oder ein angstauslösender Drogeneinfluss ist, ist irrelevant; beide können diese Schutzfunktion aktivieren.

Die Prohibition und ihre Folgen

Straßencannabis, das aufgrund bürokratischer Herausforderungen im Zusammenhang mit verschriebenem medizinischem Cannabis leicht zugänglich ist, ist besonders anfällig für die Induktion von DPDR. Viele Cannabissorten sind heute überzüchtet, enthalten einen hohen THC-Gehalt und vernachlässigbares CBD, was einigen Nebenwirkungen von THC entgegenwirken kann.

Ein regulierter Markt mit Qualitätskontrollen könnte eine THC-Grenze festlegen und einen minimalen CBD-Gehalt garantieren, wodurch übermäßige THC-Reaktionen reduziert werden. Eine höhere Anfälligkeit für DPDR besteht während der Adoleszenz, einer Entwicklungsphase für das Gehirn. Die vollständige Legalisierung und strenge Regulierung könnten den Verwendung von Cannabiskonsum für Jugendliche effektiver verhindern als die derzeitigen Maßnahmen.

Ansprache Der DPDR: Der medizinische Ansatz

Die konventionelle Medizin hat noch kein zugelassenes Medikament, das speziell auf DPDR-Symptome abzielt. Gelegentlich werden angstlindernde Medikamente wie SSRI verschrieben, da DPDR oft mit erhöhter Angst oder Depression koexistiert.

Die Behandlung konzentriert sich in erster Linie auf verhaltenstherapeutische Ansätze, hauptsächlich kognitive Verhaltenstherapie. Das primäre Ziel ist es, die Aufmerksamkeit von den Symptomen abzulenken und sich wieder auf andere Aktivitäten zu konzentrieren, das Gehirn allmählich zu rekonditionieren, um seine Wahrnehmung zu verändern.

Das Potenzial von CBD

Zu diesem Thema liegen unterschiedliche Forschungsergebnisse vor; diese Informationen stellen keine medizinische Empfehlung dar. CBD ist bekannt für seine antipsychotischen und anti-angstlichen Eigenschaften. Eine erhöhte Angstwahrnehmung ist ein zentraler DPDR-Symptomverstärker.

Die Angst vor den Symptomen kann einen Teufelskreis verursachen und sie verewigen. Während es nur begrenzte klinische Forschung zu CBD und DPDR gibt, zeigte eine Studie aus dem Jahr 2011, dass CBD das Gefühl der Depersonalisation und Derealisierung reduziert.

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Robin Roy Krigslund-Hansen

Robin Roy Krigslund-Hansen

About the author:

Robin Roy Krigslund-Hansen verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen CBD und Hanfproduktion. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet er in der Cannabisbranche und beschäftigt sich intensiv mit der Pflanze, ihrer vielseitigen Nutzung und nachhaltigen Produktionsmöglichkeiten. Robin setzt sich seit Jahren für eine zeitgemäße rechtliche Einordnung von Hanf in Europa ein.

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